Sie speisen Solarenergie, die Sie nicht selbst nutzen, in das Stromnetz ein. Aufgrund der Verrechnungsregelung erhalten Sie dafür so viel, wie Sie für den Strom bezahlen, den Sie vom Energieunternehmen beziehen. Milieu Centraal hat errechnet, dass Solarmodule auch dann eine gute Investition bleiben, wenn weniger Netzpotenzial vorhanden ist. Mit den vorgeschlagenen Ausstiegsplänen sollen sich Solarmodule in sieben Jahren amortisieren können. Vorausgesetzt, Sie investieren dieses Jahr.
Die Regierung plant, das Netting-System zum 1. Januar 2025 auslaufen zu lassen. Das ist zwei Jahre später als geplant (weil es 2023 in Kraft treten würde). Nach dem neuen Plan dürfen Sie ab 2025 jedes Jahr etwas weniger netzen, danach dürfen Sie ab 2031 nicht mehr netzen.
Aber wenn auch der Ausstieg beginnt: Die Investition in Solarmodule bleibt eine gute Idee, berichtet Milieu Centraal. Der unabhängige Leitfaden für nachhaltige Tipps und Ratschläge erklärt warum und berechnet die Differenz, wenn Sie Solarmodule im Jahr 2023 oder später kaufen.
Dank der Verrechnungsanordnung ist es sehr vorteilhaft, Strom zu liefern, da Sie diesen Strom mit dem Strom verrechnen können, den Sie von Ihrem Energieunternehmen beziehen. Zum gleichen Tarif: 22 Cent pro kWh, inklusive aller Steuern. Dabei gibt es ein Maximum: Wenn Sie jährlich mehr Strom liefern als Sie verbrauchen, erhalten Sie eine geringere Vergütung für den „Überschuss“, den Sie produzieren. Diese Einspeisevergütung ist je Energieunternehmen unterschiedlich. Milieu Centraal geht von 9 Cent pro kWh aus.
Wenn Sie beispielsweise jährlich 2.000 kWh Strom aus dem Stromnetz beziehen und 2.500 kWh über Ihre Solaranlage zurückgeben, zahlt Ihnen der Energieversorger für 2.000 kWh zurückgegebenen Strom 22 Cent pro kWh. Für die anderen 500 kWh, die Sie ins Netz einspeisen, zahlt der Energieversorger möglicherweise einen geringeren Tarif (z. B. 9 Cent). Wenn Sie viel Strom produzieren, lohnt es sich daher, nach einem Energieunternehmen mit hoher Einspeisevergütung Ausschau zu halten. Im Internet gibt es Übersichten, z. B. Suche nach ‘Stromversorgung und Verrechnung’. Wenn Sie genau wissen möchten, was Sie bekommen, wenden Sie sich bitte an Ihr Energieunternehmen.
Die folgende Tabelle zeigt, wie das Netting ausläuft. Es beginnt mit einem großen Schritt im Jahr 2025: In diesem Jahr kann man noch 64 Prozent des gelieferten Stroms verrechnen und das wird auch 2026 so bleiben. Danach wird es schrittweise weiter nach unten gehen. Ab 2031 kann man gar nicht mehr netzen. Sie erhalten dann jede kWh Strom, die Sie ohne Verrechnung ins Netz einspeisen, vergütet. Milieu Centraal berechnet 9 Cent pro kWh. Diese neue Regelung gilt für alle, unabhängig davon, ob Sie bereits Solarmodule haben oder diese kaufen werden.
| Jahr | Prozentsatz, den Sie verrechnen können |
|---|---|
| 2022 | 100% |
| 2023 | 100% |
| 2024 | 100% |
| 2025 | 64% |
| 2026 | 64% |
| 2027 | 55% |
| 2028 | 46% |
| 2029 | 37% |
| 2030 | 28% |
| 2031 und später | 0% |
Wer im Jahr 2023 Solarmodule kauft, profitiert bis Ende 2024 von einer 100-prozentigen Verrechnung. Danach wird es jedes Jahr etwas weniger. Angenommen, Sie kaufen 2023 10 Solarmodule. Was bringt Ihnen das? Sehen Sie sich die Einnahmen in Euro pro Jahr an.

Nach etwa sieben Jahren haben Sie diese 10 Solarmodule zurückverdient. Der Gewinn nach 25 Jahren ist mit einer Sparverzinsung von 4,3 Prozent zu vergleichen. Auch ohne Netzsystem bleibt es attraktiv, Sonnenkollektoren auf Ihrem Dach zu installieren. Natürlich arbeiten Sie auch nachhaltig, denn mit Ihren Panels sparen Sie 1.400 Kilo CO2-Emissionen pro Jahr ein.
#Milieu #Centraal #Solarmodule #bleiben #eine #gute #Investition #auch #wenn #weniger #verrechnet #werden #kann
