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„Geringe Einkommen halfen am meisten bei der Energiesteuerrückerstattung“

Energiesteuerrückerstattungen sind der beste Weg, Menschen mit niedrigem Einkommen durch die Energiekrise zu helfen. Die Maßnahme belastet den Fiskus nicht zu sehr und der Ausgleich erfolgt über die Energierechnung. Letzteres hat den Vorteil, dass das Geld nicht für andere Dinge ausgegeben wird.

Zu diesem Schluss kommt CE Delft nach Recherchen zu den Möglichkeiten der Regierung, die Energiekosten erträglich zu halten. Die Forscher sind davon ausgegangen, dass für ein geringeres Einkommen eine durchschnittliche Entschädigung von 1.600 Euro pro Jahr erforderlich ist.

In der von Eneco initiierten Studie analysiert CE Delft sechs Maßnahmen, die die Regierung ergreifen kann, um den Schmerz hoher Energierechnungen zu lindern. Aufgrund der aktuell hohen Gas- und Strompreise beträgt die Jahresrechnung in vielen Fällen mehr als 5.000 Euro, früher waren es 2.000.

Neben der einkommensabhängigen Steuererstattung haben sich die Forscher auch ein mögliches Gutscheinsystem angesehen. Die Kosten für den Staat sind dann zwar relativ gering, der Nachteil ist aber, dass diese Gutscheine (Gutscheine) beantragt werden müssen, wodurch manchen Menschen die Unterstützung entgeht. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass dieses System sowohl die Energieversorger als auch die Steuerbehörden stark belastet.



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weniger wirtschaftlich

Ein sozialer Energietarif – niedriges Einkommen, also niedrige Tarife – hat wiederum den Nachteil, dass die beteiligten Haushalte weniger animiert werden, Gas und Strom effizienter zu nutzen. Der Vorteil eines solchen Sozialtarifs liegt darin, dass er sehr zielgerichtet ist und die Finanz- und Zollverwaltung die Abwicklung mit bestehenden Regelungen kombinieren kann.

Das einfachste System ist ein Energiezuschlag für Haushalte bis zu beispielsweise 120 Prozent des sozialen Minimums. Der Nachteil ist, dass das Geld „nicht für Energie ausgegeben“ werden darf und Haushalte mit etwas höheren Einkommen nicht erreicht werden. Angesichts der stark gestiegenen Energierechnung können auch Menschen, die weiter über dem sozialen Minimum liegen, in finanzielle Probleme geraten.

Am besten schneidet laut CE Delft der einkommensabhängige Zuschuss über die Steuerrückerstattung ab, da hiermit auch höhere Einkommen (bis 50.000 Euro) ausgeglichen werden können. Beschränkt sich der Staat auf die ärmsten Haushalte, kommt die Rechnung auf 1,3 Milliarden. Wenn die Steuerrückerstattung für alle gelten würde, würde sie das Finanzministerium fast 13 Milliarden Dollar kosten.

Bereits in diesem Jahr dämpft die Regierung die Folgen der Energiekrise. Die Energiesteuer wurde gesenkt, die Mehrwertsteuer auf Gas und Strom von 21 auf 9 Prozent erhöht und Haushalte mit geringem Einkommen erhalten einen einmaligen Energiezuschlag.

Bleiben die Preise auf dem aktuellen Niveau, kostet das die 20 Prozent Geringverdiener in einem Jahr durchschnittlich 1.591 Euro. Für die 20 Prozent höchsten Einkommen läge der finanzielle Schaden laut Bericht bei 2.625 Euro.


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