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„Öffentlicher Gesundheitsnotstand in Suriname aufgrund einer viralen Magengrippe“ – Waterkant


Derzeit herrscht in Suriname ein öffentlicher Gesundheitsnotstand. Dies liegt an einer viralen akuten Gastroenteritis oder Magengrippe, einer Infektion des Magens und des Darms, die durch ein Virus verursacht wird. Gerade für Kleinkinder stellt dies ein großes Risiko dar.

Der Gesundheitsminister von Surinam, Amar Ramadhin, ruft Eltern dazu auf, sehr wachsam zu sein, wenn Kinder Symptome von Fieber, Erbrechen und Durchfall zeigen. Betroffen sind vor allem Kinder zwischen 0 und 5 Jahren, bei denen es bei Erbrechen und Durchfall sehr schnell zu Dehydrierung kommt.

„Wenn Kinder dehydriert sind, bekommen sie schnell große medizinische Probleme. Wir wollen das so weit wie möglich kontrollieren“, sagte der Minister. Bei einer Virusinfektion werden keine Medikamente verschrieben. Die Beschwerden werden behandelt, indem das Erbrechen und der Durchfall medikamentös gestoppt und dem Kind bei Dehydrierung Flüssigkeit verabreicht wird.

Am Dienstag, den 9. August, fand ein Notfalltreffen zwischen der Regierung, dem National Hospital Council (NZR), Kinderärzten, dem öffentlichen Gesundheitsamt (BOG), der PAHO und relevanten Experten statt, um diese dringende Situation zu erörtern. Es ist noch nicht bestätigt, welcher spezifische Erreger für dieses Syndrom verantwortlich ist.

Die Diagnose hierfür wurde bereits gestartet. Die Analyse aller Fälle wird von Epidemiologen und Experten für öffentliche Gesundheit durchgeführt. Vorerst rät das Ministerium Eltern, sehr wachsam zu sein und sofort den Hausarzt zu kontaktieren, wenn ihr Kind Symptome zeigt.

Die Notaufnahme steht derzeit vor großen Herausforderungen bei der Aufnahme und Bewältigung der Vielzahl an Krankheitsfällen. Die Ministerin appelliert an die Gemeinde, die Kinder mit solchen Beschwerden zunächst in die Hausarztambulanzen zu bringen, wo sie weiter beraten werden. Ihm zufolge kann von der ersten Linie an schnelle Hilfe angeboten werden.


Wir appellieren an die Hausärzte, diesen Ausbruch zu berücksichtigen. Durch die Verlängerung der Öffnungszeiten können sie einen wichtigen Beitrag zur Behandlung von Kindern mit diesen Beschwerden leisten.“ Minister Ramadhin weist darauf hin, dass die Hausärzte mit einem schnelleren Ansatz bereits sicherstellen können, dass die Kinder richtig behandelt werden.

Die NV Surinaamsche Waterleiding Maatschappij (SWM) hat zu Berichten über die Zunahme von Erbrechen und Durchfallerkrankungen, hauptsächlich bei Kindern, Stellung genommen, dass es keinen Grund zur Sorge um die Qualität des von ihr produzierten Trinkwassers gibt.


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